Von 53 auf Platz 13 beim Weltcupfinale

Mein Plan ist aufgegangen: Ich wollte schnell nach vorne und mir dann meine Kräfte gut einteilen und das hat geklappt, sogar besser, als ich erwartet habe. Nach der Covid-Infektion vor vier Wochen hatte ich bei den vergangenen Rennen Probleme, das hohe Tempo bei Attacken mitzugehen. Doch in Val di Sole fand ich nicht nur den perfekten Blick, sondern auch die schnellen Beine für Lücken schnell und arbeitete mich von meiner hinteren Startposition bereits in der ersten Runde in die Top-20 nach vorne. Zwischendurch hatte ich Angst, dass ich das Tempo nicht halten kann, doch es ging besser als gedacht. In der letzten Runde konnte ich noch drei Fahrer überholen. Bei einem Rennen wie heute und so einer Strecke gucke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Wenn ich weiter vorne starten dürfte, dann steht da vielleicht keine 13 sondern eine Top5 oder Top3, aber das motiviert mich jetzt umso mehr für die nächste Saison.


Aufgrund meiner vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle, wegen der ich am Ende nur drei von neun Weltcups gefahren bin, war ich nach der WM auf Platz 69 in der Weltrangliste zurückgefallen. Das verhinderte einen Start im Shorttrack am Freitag, wo nur die besten 40 teilnehmen können. Deshalb werde ich das Ende der Saison noch mit kleinen Rennen füllen, um 2023 beim Weltcupauftakt in Valkenburg wieder ganz vorne starten zu können.


Als nächstes stehen deshalb das C1 Rennen in Dornbirn am 18.9., das C2 Bundesligafinale in Wetter am 25.9. und die DM im Shorttrack am 2.10. an.


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